Schule setzt Zeichen der Verbundenheit

Baum gepflanzt

Am Montag war es endlich soweit: Bei strahlend blauem Himmel pflanzten Schüler, Lehrer, Erzieherinnen und Kindergartenkinder gemeinsam eine junge Linde im Park zum Zeichen der Verbundenehit mit dem Dorf. Die Aktion stand im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Freien Waldorfshcule Wöhrnden.

Eigentlich sollte das Lichterfest, das sich am Freitag an die Monatsfeier anschloss, der Termin für die Pflanzung sein. Dafür war es aber zu kalt und stürmisch.

Warum es eine Linde sein sollte, die die Schule dem Dorf schenkte, erklärte Gartenbaulehrer Frank Schweyher schon am Freitag mit sinnreichen Worten: "Der Baum ist biegsam, das Holz von Bildhauern hoch geschätzt. So, wie der Freitag sich auf die Göttin Freya bezieht, die für Gemeischaft und Liebe steht, so trifft das auch auf die Linde zu." Und so sei das herzförmige Blatt des Baumes als das Zeichen der Liebe allgegenwärtig. Außerdem verwies Schweyher auf die Heilkräfte des Blütentees und des Honigs und erinnerte daran, dass die jungen Blätter als Spinat essbar seien. So kann der Baum, den die Schule dem Dorf schenkte, als ein Symbol für ein langes, fruchtbares Zusammenleben stehen. "Und wer weiß? Wenn der Stamm einst groß und stark ist, vielleicht schnitzt jemand mal ein Herz mit zwei Ws in die Rinde. Für Wöhrden & Waldorf". Doch das sei Zukunftsmusik und höchstens eins der Kinder würde das noch erleben können.